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Die Zwölf Apostel Kirchhöfe auf dem Evangelischen Kirchentag

Pläne für den "Adolf-Kurtz-Platz" vor der 12-Apostel-Kirche

Ein gepflasterter Vorplatz mit Bäumen im Halbrund, Bänken und zusätzlicher Beleuchtung: Für diese Planung zur Umgestaltung des 12-Apostel-Kirchplatzes entschied sich das Publikum bei der Bürgerveranstaltung am 3. März. -


Noch ist der Platz vor der 12-Apostel-Kirche an der Kurfürstenstraße relativ unattraktiv: Derzeit wirkt das gepflasterte Areal vor dem Haupttor der Kirche eher wie ein verbreiterter Bürgersteig, der wenig anregt, sich nach dem Gottesdienst oder sonstigen Veranstaltungen dort mit anderen Kirchenbesuchern zum Plausch zusammenzufinden.

Das soll sich bald ändern: Im Auftrag des Quartiersmanagements hat das Büro "Gruppe Planwerk" zwei Umgestaltungs-Vorschläge für den Vorplatz entworfen, die die Zugehörigkeit des Vorplatzes zur Kirchen-Anlage wieder klar machen. Die geschichtlich entstandene Insellage der Kirche - schließlich hat die umlaufende kleine Straße sogar den Namen "An der Apostelkirche" - wird durch schmale Plätze vor und hinter dem Gotteshaus betont, Pflasterung und Pflanzungen verleihen dem vorderen Platz zur Kurfürstenstraße hin Geschlossenheit.

Zwei Varianten für die Neugestaltung wurden am 3. März interessierten Anwohnern von Stadträtin Elisabeth Ziemer, Ilse Pape-Thiam von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Heinz Tibbe von der "Gruppe Planwerk" vorgestellt.

Größter Unterschied der beiden Vorschläge, die sich an historischen Strukturen orientieren, ist die Anordnung der Bäume auf dem Kirchen-Vorplatz: Die eine Variante bietet mit parallelen Baumreihen eine Sichtachse von der Genthiner Straße auf die Kirche, die zweite steht für mehr Geschlossenheit durch eine halbrunde Pflanzung - und für diese zweite Variante entschieden sich die etwa 30 Besucher.

Mosaik-Pflaster und Betonsteine betonen die Geometrie und bieten mit ihrer glatten Fläche die Möglichkeit, den Platz vielfältig zu nutzen - sei es für Feste vor der Kirche oder als Skate-Platz. Poller sollen verhindern, dass Autofahrer den Platz als Schleichweg benutzen, für müde Fußgänger oder den kleinen Plausch nach dem Gottesdienst stehen zwei Bänke bereit. Und abends muss hier inZukunft dank neuer Laternen niemand mehr im Dunkeln seinen Weg suchen.

Kritik ernteten die Vorschläge vor allem, weil einige Anwohner für zusätzliche Sitzgelegenheiten und mehr Grün statt des Pflasters plädieren - sie könnten sich auch vorstellen, Pflege-Patenschaften für die Anlage zu übernehmen. Ob der Wunsch, die Kirche möge klar im Mittelpunkt des Gesamtensembles stehen, durch zusätzliche Beleuchtung für das Backsteingebäude in Erfüllung gehen kann, hängt am schnöden Mammon - die Kirche oder andere Sponsoren müssten selbst dafür aufkommen.

Entschieden ist nun erst einmal vorbehaltlich die Variante im Halbrund. Was genau sich umsetzen lässt, ist noch nicht ganz klar: Erst wenn die Elektro-, Wasser- und Gasleitungen im Boden freigelegt sind, gibt es hier Sicherheit.

Noch im Herbst dieses Jahres soll der Platz sein neues Gesicht erhalten - wundern Sie sich also nicht, wenn irgendwann die Bagger anrücken! Wir werden Sie an dieser Stelle rechtzeitig informieren.

text: wolk