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Aktuelle Veranstaltungen
Jahresfest zur Öffnung des Tempelhofer Parks - Informationsveranstaltung zur Weiterentwicklung der Tempelhofer Freiheit
Aktuelles aus dem Quartier: Der Quartiersrat informiert - Zeit für starke Bürgerinnen und Bürger
Die dritte Arbeitsperiode des Quartiersrats (QR) begann mit Erfolgsmeldungen:
Die Pallasstraße ist endlich Tempo 30-Zone – nach mehr als 10-jährigen Bemühungen der Anwohner, unterstützt vom QR. Dieser Erfolg ist vor allem Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft der Spreewald Grundschule und ihrem beeindruckenden Fahrradkorso zur Senatorin für Stadtentwicklung zu verdanken und deren überfälliger, unbürokratischer Entscheidung zugunsten der Sicherheit unserer Kinder.
Bürgerschaftliches Engagement lohnt sich!
Ab 2013 können Sie sich im neuen Westpark (Gleisdreieckpark) erholen und vergnügen. Nächstes Jahr beginnen die Arbeiten. Unsere beiden QR-Vertreter konnten berichten, dass viele Wünsche der beteiligten Bürger noch in die Planung aufgenommen werden konnten. Doch was nützt der schönste Park, wenn er vom Schöneberger Norden kaum zugänglich ist? Die Zugangswege, besonders in der Yorckstraße gilt es noch zu erkämpfen!
Der QR bleibt am Ball!
Ein Riesenerfolg war auch der dritte Literatur-Salon im Rahmen der Charme Offensive von Sibylle Nägele und Joy Markert. Im Zentrum stand der deutsch-französische Dichter und Naturforscher Adelbert von Chamisso, einer der ersten Immigranten in Schöneberg Nord. Er war von 1819- 39 „Pflanzenaufseher“ im damaligen Botanischen Garten (heute Kleistpark). Für die Pflanzensammlung wurde bis 1880 das Botanische Museum erbaut. Der Botanische Garten wurde 1910 nach Dahlem umgesiedelt. Als Erinnerung blieb uns der Museumsbau. Er beherbergt heute die Schöneberger kommunale Galerie „Haus am Kleistpark. Nur eine Gedenktafel erinnert an Adelbert von Chamisso. Wäre es nicht an der Zeit, im Haus am Kleistpark diesem bedeutenden Schöneberger ein kleines Museum einzurichten? Das Bezirksamt hat andere Pläne: Das Haus am Kleistpark soll, angeblich aus Kostengründen, verkauft werden.
Der QR ist entsetzt. Da arbeiten viele Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Institutionen daran, den Schöneberger Norden zu einem lebens- und liebenswerten Quartier zu entwickeln, mit dem sich die heutigen Einwohner identifizieren können. Und dann soll das einzige noch vorhandene kulturhistorisch bedeutsame Gebäude und mit ihm unser einziges kulturelles Zentrum aufgegeben werden? Welch Beispiel historischer Ignoranz, aber auch der Missachtung des Engagements von Kunstschaffenden und Bürgern! Der Quartiersrat hat erneut am 20. Oktober in einer Resolution den Erhalt des Hauses am Kleistpark gefordert, einstimmig.
Heide Rienits aus dem Sprecherteam






