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Lesung mit Marguerite Kollo: Willi Kollo »Als ich jung war in Berlin...«
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Ich bin’s
Dieses Projekt sprach ganz speziell Jugendliche an, die entweder schuldistanziert sind oder – noch – keine persönliche, berufliche Orientierung haben. Sie wissen häufig nicht, wie es mit ihnen weiter gehen soll – ein Problem, das sie verdrängen. Erschwerend kommt hinzu, dass sie aufgrund ihrer Biografie Probleme haben, sich Fremden zu öffnen, Vertrauen aufzubauen und Hilfe anzunehmen. Das bedeutet, dass die vorhandenen Hilfsangebote diese Jugendlichen nicht erreicht.
Die künstlerische und kunsttherapeutische Arbeit gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich unter Anleitung diesen Themen zu stellen und diese zu bearbeiten. In einem geschützten Raum konnten sie sich öffnen. Sie lernten, Nähe zuzulassen, ihre Gefühle und Gedanken zu differenzieren und zu formulieren.
Dazu wurden auch Schlüsselpersonen der Jugendlichen aus deren Umfeld in die Projektarbeit mit einbezogen und diese Teilnehmer/innen von Peerhelpern unterstützt. Der Kontakt zu Personen, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern beruflich als Vorbild dienen könnten, wurde gezielt gefördert.
Ziel des Projektes war, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausreichend Selbstsicherheit zu vermitteln, damit sie künftig auf ihrem Weg in den Beruf oder in der Schule Unterstützung und Hilfsangebote annehmen.
Die Jugendlichen aus dem Projekt "Ich bin´s" machten so große Fortschritte, dass sie im September 2010 sogar an einem internationalen Ausstellungsprojekt von Yoko Ono mit eigenen Exponaten mitwirken konnten! Hier finden Sie einen kleinen Bericht über dieses für alle tolle Erlebnis: Kids aus dem Kiez stellen mit Yoko Ono aus
Ausführlichere Informationen zum Projekt finden Sie im Projektformular „Ich bin’s“.








