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Aktuelle Veranstaltungen

Freitag, 27. Oktober 2017 , 19:00 Uhr

Vortrag und Lesung: "Ein Liberaler und die Frauenbewegung: Friedrich Naumann und Gertrud Bäumer"

Montag, 30. Oktober 2017

Nächster Antragsschluss Kiezfonds Schöneberg

Mittwoch, 01. November 2017 , 19:00 Uhr

QuartiersRats-Stammtisch - alle Interessierten herzlich willkommen!

Dienstag, 07. November 2017 , 19:30 Uhr

Podiumsdiskussion - Gewebegespräch: "Kunst oder Handel?"

Präventions- und Ausgleichsfonds Tempelhof-Schöneberg

Mit der Einrichtung des Präventions-und Ausgleichs-Fonds wird das Ziel verfolgt, ein gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein für Kriminalprävention und Opferhilfe in Berlin zu schaffen. Der Fonds wurde im Jahr 2000 von der damaligen Bezirksbürgermeisterin von Schöneberg, Frau Dr. Elisabeth Ziemer, eingesetzt als ein Beitrag zur Präventionsarbeit und Opferhilfe. Er soll eine Lücke schließen und dort helfen, wo keine anderen Mittel und/oder Kostenträger zur Verfügung stehen (z.B. freie Träger, Versicherungen, Versorgungsämter etc.). Der Grundstock des Präventions-und Ausgleichs-Fonds bildet eine Erbschaft.

Kriminalprävention

Zuwendungen aus dem Fonds können Initiativen und Projekten gewährt werden, die Maßnahmen der Kriminalitätsprävention fördern (wie z.B. Deeskalationstraining, Anti-Gewalt-Seminare, Trainingsprogramme für ältere Mitbürger etc.).

Opferhilfe

Durch den Fonds sollen Opfer von Gewalt und Diskriminierung finanziell unterstützt werden, und zwar nicht nur aufgrund erlittener körperlicher Verletzungen oder materieller Schäden, sondern auch wegen psychischer bzw. traumatischer Folgen. Der Fonds soll im Bezirk als Anlaufstelle dienen, um die Interessen von Opfern aufzugreifen und anhand von konkreter Unterstützung zu thematisieren.

Wem und wie wird geholfen?

Der Fonds unterstützt Präventionsmaßnahmen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Er gibt finanzielle Hilfen an Opfer von Gewalt dann, wenn sich Tatort und/oder der Wohnort des Opfers im Bezirk Tempelhof-Schöneberg befinden. Es werden Gewalttaten berücksichtigt, die im Bezirk Tempelhof-Schöneberg stattgefunden haben.
Für Maßnahmen der Kriminalitätsprävention können die Anträge von Initiativgruppen, Vereinen in freier Trägerschaft o.ä. gestellt werden.
In der Opferhilfe können die Anträge von Einrichtungen gestellt werden, die Opfer von Gewaltverbrechen unterstützen.
Hilfesuchende werden, falls sie sich direkt an den Fonds wenden, zwecks Antragstellung an entsprechende Einrichtungen der Opferhilfe weiter vermittelt.

Anträge

Anträge werden dem Beirat des Präventions- und Ausgleichs-Fonds schriftlich eingereicht.
Die Anträge werden von einem ehrenamtlich tätigen Beirat bearbeitet, der aus fünf Personen besteht, die in der Kriminalitätsprävention und Opferhilfe erfahren sind. Ein Rechtsanspruch auf finanzielle Zuwendung besteht nicht.
Die Geschäftsstelle des Präventions- und Ausgleichs-Fonds Tempelhof-Schöneberg steht Ihnen gerne für weitere Informationen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Faltblatt

Alle Informationen zum Präventions- und Ausgleichs-Fonds finden Sie in unserem Faltblatt auf unserer Internetseite.

text: PAF-Internetseite