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PALAST - Der Film über das Pallasseum von Julian Vogel jetzt wieder im Kino

Das Plakat
Das Team (v.l.n.r.): Julian Vogel (Regie), Jana Raschke (Producer), Timm Kröger (Kamera)
Das Haus

Drei Jahre nach seiner Berliner Premiere auf dem achtung berlin - Filmfestival ist der Film von Julian Vogel jetzt endlich wieder in der Stadt.

Das Lichtblick Kino in der Kastanienallee 77 zeigt PALAST am Samstag den 19.3.2016 um 18:00 Uhr.

Der abendfüllende Dokumentarfilm über das vielleicht am meisten fotografierte Wohnhaus Berlins entstand 2012 als Abschlussfilm an der Filmakademie Baden Württemberg. Julian Vogel hatte sich mit seinem Team über mehrere Monate mit der Wohnanlage und den darin lebenden Menschen beschäftigt, hatte Bilder eingefangen und mit Bewohner/innen gesprochen.

Sogar Jürgen Sawade, der Architekt der nicht unumstrittenen Wohnanlage, hatte sich von den Filmemachern zu einem Gespräch vor der Kamera überreden lassen. So entstand ein spätes und seltenes Ton-Bild-Dokument des vor einem Jahr verstorbenen Berliner Architekten.


Julian Vogel schrieb seinerzeit zu seinem Film:

"Ein alter Mann will die Frau erobern, die seine Wohnung reinigt. Ein Architekt wollte an das Gute im Menschen glauben. Eine Mutter liebt ihren Sohn, auch wenn er ins Gefängnis muss. Ein Junge teilt ein Zimmer mit seinen Eltern. Ein Bauherr wollte leicht und schnell finanzieren.

Wo einst im Sportpalast ein Max Schmeling kämpfte und ein Goebbels den totalen Krieg forderte, steht heute eine der größten Wohnanlagen Deutschlands. Fünfhundertvierzehn Wohnungen, über zweitausend Bewohner. Modernes Wohnen. Lange als "Sozialpalast" bekannt, begleiteten Kriminalität, Vandalismus und Drogen seinen Ruf.

Viele Blicke auf einen Ort. Damals und heute, Planer und Bewohner, eine gescheiterte Utopie? Eine Maschine zum Wohnen.

Ein Film über Zeit und Zufall."


NEU und für den ersten Eindruck: Der Trailer zum Film.

Sie sollten hingehen ! Julian Vogel ist auch da.

 

txt: Peter Pulm (QM), Julian Vogel, grafik: filmplakat, fotos: Filmteam