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Familientrödel im PallasT

Unterstützung an der Schnittstelle Schule-Ausbildung: Neues Projekt „P12 / Perspektive. Beruf. Zukunft“ feierlich eröffnet

Stolzer Blick des zukünftigen P12-Teams aufs nagelneue Ladenschild (v.l.n.r.: Ümit Baygül - Outreach, Willi Essmann - Geschätsführer GskA, Angelika Tilp und Hella Pergande - beide Outreach)

P12 – das steht für Pallasstraße 12, aber auch für Projekte im Netzwerk und für Perspektiven: Ab sofort schließt sich mit dem neuen Angebot im traditionell für Jugendarbeit genutzten Ladengeschäft eine „Versorgungslücke“ im Stadtteil. Dort geht es jetzt um den für Viele schwierigen Übergang von der Schule in Richtung Berufsleben, und das gleich dreigleisig, wie Beate Lubitz, Regionalleiterin des Jugendamtes für den Schöneberger Norden bei der feierlichen Eröffnung am 23. April 2013 erklärte. Nicht nur die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden im P12 einen Anlaufpunkt finden, auch die Unternehmen und Schulen sollen angesprochen werden; und da das Leben ja nicht vor der eigenen Wohnungstüre stehen bleibt, fällt natürlich auch den Eltern eine wichtige Rolle zu - mehr dazu erfahren Sie im P12-Flyer.

Senator Michael Müller freut sich über das neue Projekt

Wie wichtig dieses erweiterte Beratungsangebot für einen gelungenen Berufs- und Lebensweg ist, ließ sich in den ohnehin richtig vollen Räumen an der Pallasstraße auch an der Riege derer ablesen, die in bester Stimmung zum Projektstart gratulierten: Jugendstadtrat Oliver Schworck war ebenso gekommen wie Stadtentwicklungsdezernentin Sibyll Klotz und mehrere Chefs großer Jugendhilfe-Träger, und sogar Stadtenwicklungssenator Michael Müller beglückwünschte zum Projektstart.

Applaus als Dankeschön

„Nicht nur das Bauen, sondern vor allem auch das Zusammenleben ist doch wichtig – und dazu gehört, dass es für alle Perspektiven gibt“, begründete Müller sein großes Interesse. Es käme ja aus dem Bezirk und sei deswegen besonders stolz, dass in „seinem“ Stadtteil nun so ein Projekt angesiedelt sei. Mit unglaublichem Einsatz von Ehrenamtlichen, Bezirksamt, freien Trägern und durch das Quartiersmanagement sei schon viel erreicht worden. „Aber wir müssen auch weiter dranbleiben, sowohl personell, als auch finanziell.“ Dazu trage die Förderung des innovativen Projekt über das Jugendamt und das Programm „BIQ - Bildung im Quartier“ mit gut hunderttausend Euro bei, so Müller. „Ich wünsche Ihnen allen Erfolg für diesen Neustart!“

Lob und ermunternde Worte von Stadtrat Oliver Schworck

Auch Stadtrat Schworck bestätigte den unermüdlichen Einsatz vieler Partner im regionalen Netzwerk, das das neue Projekt erst möglich machte: Mehrfach bedankte er sich bei den Beteiligten von Bezirk, öffentlichen und freien Trägern und QM. „Was wird gebraucht?“ - unter dieser Fragestellung hätten sich erfahrene Jugendhilfeträger mit all ihrer Kompetenz zusammen getan, neben dem Jugendamt werfen die Fachkräfte von Outreach – mobile Jugendarbeit aus der GsKA (Gemeinnützige Gesellschaft für sozial-kulturelle Arbeit) ihr Wissen in die Waagschale, das Jobmobil des BDKJ ist mit von der Partie, das Quartiersmanagement und Jugendwohnen im Kiez.
In noch nicht einmal einem Jahr Planungszeit hätten diese Partner im Bildungsnetzwerk unglaublich viele Schritte bewältigt und Hervorragendes geleistet. „Jetzt haben wir den letzten Baustein für die Gestaltung von Übergängen von der Geburt bis zum Berufsleben eingefügt“, so Schworck. „Alle sollen mitgenommen werden, nur so lässt sich ein besseres Zusammenleben organisieren.“ Er hoffe, dass das Projekt im Schöneberger Norden Vielen bessere Chancen eröffne und zum Beispiel auch für andere Stadtteile werde.

Aufmerksame Zuhörer/innen für Willi Essmann von der GskA

Eine Mischung aus Vor-Ort-Angebot und aufsuchender Arbeit, und das in großer Vielfalt – das werde es wie in anderen Angeboten der Jugendarbeit auch im P12 geben, erklärte Willi Essmann, Geschäftsführer der in ganz Berlin tätigen GskA. Ob Jugendliche auf Augenhöhe ihren Altersgenoss/innen von ihrer Ausbildung berichten und so ein realistisches Berufsbild ermöglichen oder auf der anderen Seite Ausbilder tolle Azubis bekommen, die eben ein wenig Hilfe auf dem Start in ihr Erwerbsleben brauchen: Es würden viele neue Wege beschritten, um möglichst allen Seiten gerecht zu werden. „Wem gesagt wird, du hast eh keine Chance auf eine Ausbildung oder einen Arbeitsplatz, der ist zurecht frustriert. Wir wollen das anders anpacken: Keiner darf zurückgelassen werden!“

"Das ist ein guter Tag": Stadträtin Dr. Sibyll Klotz

Dem schloss sich Stadträtin Klotz voll und ganz an – und sie hob auch nochmals hervor, dass man ja irgendwie schon fast gewohnt sei, dass viele Bildungswege gerade auch durch das Quartiesmanagement aufgezeigt würden. Aber hier sei wirklich nochmal etwas ganz Besonderes unter dem Motto „Jeder soll seinen Platz finden“ entstanden.
Zu ihrer großen Freude entnehme sie außerdem den Worten von Senator Müller, dass auch er das Quartiersmanagement und die gelungene Vernetzungsarbeit sehr schätze. „Ich interpretiere das jetzt mal so, dass Sie sehr dafür sind, dass der Schöneberger Norden auch in der nächsten Förderperiode weiter mit dabei ist - positive Aussichten!“ Heftiger Applaus begleitete das Lachen und Nicken Michael Müllers, der als Stadtentwicklungssenator ja auch oberster Chef des Quartiersmanagements in Berlin ist.

Lautstarken Beifall gab es auch für das zukünftige Team im P12: Hella Pergande, Angelika Tilp und Ümit Baygül von Outreach wurden mit Rosen bedacht, ebenso für seinen besonderen Einsatz im Bildungsnetzwerk Peter Pulm vom Team QM und auch Herr Lorenz vom BBZ, der mit seinen Handwerker-“Jungs“ Unglaubliches bei der Renovierung der Räume geleistet hatte - ebenso wie Uta Zech und Walter Dombrowski, die mit ihrer Agentur die gelungene Gestaltung von Logo, Plakaten und Flyern verantworten.

Mit besten Wünschen und einem vom Stadtrat Schworck überreichten nagelneuen P12-Schild startet das neue Projekt nun durch – auch wir wünschen allen Beteiligten an dieser Stelle nochmals das Allerbeste, und wir werden euch gerne weiter begleiten!

text/fotos: Susanne Wolkenhauer