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Regenbogenschutzkreis Schöneberg gegen Rassismus und Homophobie

Neue Unterstützer/innen herzlich willkommen!

Am Donnerstag, dem 18. Februar 2010, wurde im Rathaus Schöneberg der „Regenbogenschutzkreis – Schöneberg gegen Rassismus und Homophobie“ gegründet. In dem Bündnis haben sich 29 Vereine, Institutionen und Unternehmen des Bezirks zusammengetan (auch das Quartiersmangement ist mit dabei), um ein klares Zeichen zu setzen gegen Fremden- und Homosexuellenfeindlichkeit, gegen Hass, Diskriminierung und Gewalt.

Der Regenbogenschutzkreis steht unter der Schirmherr- und -frauschaft des Bürgermeisters von Tempelhof-Schöneberg, Ekkehard Band, und der Integrationsbeauftragten des Bezirkes, Gabriele Gün Tank, die beide an der Gründungsveranstaltung teilnahmen.

Gründer/innen im Goldenen Saal des Schöneberrger Rathauses

Ekkehard Band eröffnete die Gründungsveranstaltung mit folgenden Worten: 

„Diskriminierung, Rassismus und Homophobie haben in unserem Bezirk keinen Platz. Die Bildung des Regenbogenschutzkreises ist ein weiterer wichtiger Baustein für ein tolerantes Schöneberg.“

Dem Bündnis gehört ein breites Spektrum der Schöneberger Gesellschaft an, von kulturellen Einrichtungen und Kirchengemeinden über Nachbarschaftsheime und Mehrgenerationenhäuser, Jugendprojekte und Beratungsstellen bis hin zu Cafés, Geschäften und Rechtsanwälten. So beteiligen sich u.a. die Urania Berlin e.V., Pro Familia Berlin, die Apostel-Paulus Kirchengemeinde, der Stadtteilverein Schöneberg, das Streetworker-Projekt Gangway e.V. und das Quartiers-management Schöneberger Norden.

Organisiert wird der Regenbogenschutzkreis vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V., gefördert vom Berliner Integrationsbeauftragten. Ziel ist es, gemeinsam jeglicher Form von Diskriminierung entgegenzutreten und ein Zeichen zu setzen für Anerkennung und Respekt. Dies wird in einem gemeinsamen Aufruf deutlich gemacht, der gestern unterzeichnet wurde.

Den Aufruf und weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.regenbogenschutzkreis.de.

text/grafik: LSVD, www.berlin.lsvd.de; foto: Anne Quaiser