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Vom Einzeller bis zum Homo sapiens: Neues Wandbild im PallasPark feierlich eröffnet (2013)

Klar, da muss man schon mal gucken gehen - vom Kita-Kind bis zu den Obeschülern ...

„Guck mal, da, der Fisch da ist von mir!!“ - Kaum war die schwarze Verhüllung vom riesigen neuen Wandbild im PallasPark abgezogen, da stürmten einige der jungen Künstler/innen zur Brandwand: Das ist nochmal was ganz anderes, wenn man seine eigenen Zeichnungen dann in schick groß sieht – da kann man schon stolz sein!

So wie die Evolution ihre Zeit brauchte, hatte es auch ein wenig gedauert von den ersten Entwürfen bis zum fertigen Werk. Schon 2012 hatten sich sechs Gruppen aus der Pallasseums-Kita, der Spreewald-Grundschule, zwei Kunstwerkstätten des Stadtteivereins Schöneberg, den 10. Klassen und der Kunst-AG der Sophie-Scholl-Schule schlau gemacht, wie das denn so lief mit der Evolution. Dann hatten sich die Kinder und Jugendlichen mit ihren Gruppenleiter/innen und Lehrer/innen – koordiniert von der Künstlerin Dr. Malaurie Condamine – in ihren jeweiligen Einrichtungen an Stifte und Papier gemacht.

So geht´s los mit der Evolution: Vulkane und Einzeller ...

Vulkane, quallenartige Wesen oder Urfische, Lurche, Insekten, größere Pflanzen und selbstverständlich Dinosaurier, Säugetiere und schließlich aufrecht laufende Urzeitmenschen: Bestimmt war zuvor nicht allen so klar gewesen, wie viele Entwicklungsstufen es bis hin zu unserer heutigen Welt gab.
Wer möchte, kann sich jetzt einfach die Bilderfolge im PallasPark ansehen. Wer tiefer einsteigen will, für den gibt es jeweils unter den Bildern eine liebevoll gestaltete Zeitleiste der geologischen Zeitalter vom Kambrium über Silur und Jura bis zum Quatar …

Sag´s mit Blumen - auch wer "hinter den Kulissen" gewirkt hatte, bekam ein Dankenschön

Es sei nicht ganz einfach gewesen, dass so große Unternehmen wie die Telekom, der das Gebäude mit der Brandwand gehört, und die Strabag-PFS als Immobilienverwalter mit dem Stadtteilverein Schöneberg als sozialem Träger gemeinsam an einem Strang ziehen, erklärte Stadträtin Sibyll Klotz. „Aber mit der Unterstützung vom Quartiersmanagement und schließlich dem Einsatz auch direkt aus dem Bezirksamt hat es geklappt, ich bin selbst schon sehr gespannt auf das fertige Bild!“
Einen besonderen Dank in Form wunderschöner Blumenträuße verteilte Annett Maurer-Kartal vom Stadtteilverein an die Leiterinnen und Leiter der einzelnen Gruppen und die Beteiligten der Umsetzung auf den großen wetterfesten Drucktafeln.
Mit ihrem Strauß im Arm wandte sich die Projektleiterin Dr. Malaurie Condamine nochmals an die Kinder: Gerade die Dinos seien einfach die absoluten Favoriten beim Malen gewesen und hätten nicht alle Platz in der Zeitleiste gefunden ... Aber sie seien deswegen nicht einfach verschwunden - alle nicht verwendeten Motive würden demnächst in der Spreewaldschule auch als großes Wandbild ausgestellt.

Fröhlich beim Beweisfoto: die Kita-Gruppe aus dem Pallasseum

Wer genauer wissen möchte, woher all die Mitwirkenden am großen Wandbild stammten: Informationen dazu finden Sie in der Einladung zur feierlichen Enthüllung.

Allen kleinen und großen Künstler/innen und Beteiligten auch hier nochmals vielen Dank für eure Fantasie und euren Einsatz!

Und wer das ebenso künstlerische wie informative Werk noch nicht für sich entdeckt hat: Planen Sie am nächsten schönen Tag doch mal ein paar Minuten mit ein und gehen Sie in den PallasPark – Sie werden staunen, versprochen.

Das Wandbild im PallasPark wurde mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt über das Quartiersmanagement Schöneberger Norden gefördert.
Mit Unterstützung von Telekom und Strabag

text/fotos: Susanne Wolkenhauer