Der Schöneberger Norden wird Milieuschutzgebiet

Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat Erhaltungssatzungen für den Schöneberger Norden und den Schöneberger Süden beschlossen. Hier finden Sie mehr dazu.

Ausschnitt aus der Karte des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Tempelhof-Schöneberg hat auf ihrer Sitzung im Februar 2018 Erhaltungssatzungen für den Schöneberger Norden und den Schöneberger Süden beschlossen. Verhindert werden sollen Luxusmodernisierungen, Mietpreissteigerungen und eine Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen. Der Bezirk kann darüber hinaus sein dort gesetzlich verankertes Vorkaufsrecht geltend machen.

"Es hat sich gelohnt, dass die rot-grüne Zählgemeinschaft Mittel bereitgestellt hat, um in weiteren Teilen des Bezirks vertieft untersuchen zu lassen, ob eine Milieuschutzsatzung sinnvoll ist", sagte der SPD-Politiker Axel Seltz in der Berliner Morgenpost.

Im Sommer 2017 hatte Tempelhof-Schöneberg den Startschuss für vier neue Milieuschutzgebiete bzw. den Erlass einer sozialen Erhaltungssatzung gegeben. Zu den bereits vorhandenen vier Milieuschutzgebieten neu hinzukommen sollten u.a. die Kieze Schöneberger Norden mit rund 26.000 Einwohnern sowie Schöneberger Süden mit rund 27.000 Einwohnern.

Quellen: BVV & Berliner Morgenpost / GB