Veranstaltung zu "Diskriminierung am Wohnungsmarkt" am 15. Februar 2019

Welche Beratungs- und Interventionsmöglichkeiten gibt es in Berlin? Eine kommunalpolitische Diskussionsveranstaltung und ein Seminar dazu finden am 15. Februar 2019 im Stadtteilverein Schöneberg, PallasT - Veranstaltungssaal in der Pallasstraße 32 statt.

Das Ausmaß von Diskriminierungserfahrungen auf dem Wohnungsmarkt ist beträchtlich. Diskriminierungen sind dabei nicht immer offensichtlich. Sie beruhen u.a. auf subjektiven Präferenzen, Stereotypen oder Vorurteilen. Menschen werden z.B. wegen ihrer Herkunft, wegen gesundheitlicher Probleme, ihrer Sexualität oder wegen ihres sozialen Status benachteiligt.

Im Juli 2017 hat die Berliner Fachstelle "Fair mieten - Fair wohnen" ihre Arbeit aufgenommen: Sie bietet Beratung und Begleitung an, dokumentiert Diskriminierungen und unterstützt durch strategische Interventionen eine Kultur fairen Vermietens in Berlin. Die Fachweiterbildung richtet sich besonders an bezirkliche Akteure, die Fakten und Strategien, Potentiale der Beratung und der Zusammenarbeit mit bezirklichen Behörden kennen lernen wollen. An konkreten Beratungsfällen werden dabei die Handlungsmöglichkeiten aufzeigt.

Mit: 

Jochen Biedermann, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Bürgerdienste in Neukölln
Dr. Christiane Droste, Fachstelle "Fair mieten - Fair wohnen"
Remzi Uyguner, Fachstelle "Fair mieten - Fair wohnen"

Moderation: Cornelius Bechtler, BiwAK e.V.

keine Teilnahmegebühr (Kooperationsveranstaltung)

Eine Anmeldung ist erforderlich

gefördert durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Mehr darüber beim Veranstalter BiwAK e.V.: https://www.biwak-ev.de/diskriminierung-am-wohnungsmarkt.html