Aktionsfonds-Jury - engagiert für die Nachbarschaft

Die Argumente gehen hin und her: „Ich finde, das ist doch eine prima Sache!“ „Aber diese Projektbeschreibung … irgendwie leuchtet mir dieser Punkt nicht so richtig ein ...“ „Wieso, ist doch klar, die meinen, dass ...“ - Es ist Vergabesitzung im QM-Büro an der Pallasstraße, und die Mitglieder der Aktionsfonds-Jury (früher: QF1-Jury) machen es sich nicht einfach. Nach der Anträge-Lese-Phase diskutieren sie sich bei manchem der Projektvorschläge die Köpfe heiß, wenden Pro- und Kontra-Argumente hin und her, wägen sachliche Begründungen ab und gehen den eher gefühlten Einwänden auf den Grund.

Erst dann geht es an die Abstimmung, teils verbunden mit Auflagen an die Antragsteller. Und mag der Prozess bis zur Entscheidungsfindung auch unterschiedlich lang sein – mancher Vorschlag leuchtet sofort ein, andere stellen die Jury vor knifflige Fragen -: Jeder Antrag wird ernst genommen, denn eines ist klar: Auch Projekte mit einer Fördersumme von maximal 1.500 Euro machen viel aus für das Zusammenleben vor Ort.

Bei den Treffen sitzen die Jury-Mitglieder nach Bedarf drei- bis viermal jährlich am Tisch und tragen ihr Wissen um den Stadtteil und seine Bedürfnisse zusammen. So engagieren sie sich ehrenamtlich für den Kiez.

Manche sind schon seit Jahren stetig mit von der Partie, andere noch relativ neu mit dabei.

Die derzeitige Zusammensetzung der Aktionsfonds-Jury:
Barbara Ongyert (Bewohnerin FrobenKiez Nord), Daniela von Raffay (Bewohnerin FrobenKiez Süd), Klemens Witte (BEwohner BülowKiez), Ali Yuna (Bewohner KulmerKiez), Stefan Wunder (IG Potsdamer Straße – Gewerbe), Mayada Darwiche (Bewohnerin PallasKiez), Tatyana Smyslow (Bewohnerin Frobenstraße Nord), Christoph Damm (Bewohner BülowKiez), Brigitte Schwär-Sondermann (Bewohnerin BülowKiez), Siegfried Pohl (Bewohner KulmerKiez) und Beate Seiferth (Bewohnerin BülowKiez).
Ihnen allen einen herzlichen Dank für ihren Einsatz!

Plätze frei in der Vergabejury:Gern können noch mehr Anwohner mitmachen. Sollten Sie sich für diese sinnvolle Aufgabe interessieren: Bitte melden Sie sich im VorOrtBüro des Quartiersmanagements Schöneberger Norden. Mehr Details zur Jury dazu hier.

Hier zum aktuellen Ideen-Aufruf 2019